Umzug

Hier ist lange nichts mehr passiert. Das liegt (auch) daran, dass ich digital umgezogen bin. Nebensächlichkeiten finden sich nun äußerst sporadisch an dieser Stelle Historisches findet sich, zusammen mit allen Informationen zu meiner Selbstständigkeit in der Branche, unter www.moritz-hoffmann.de. Dort bald auch mit Podcast und vielem mehr. Ich würde mich freuen, einigermaßen viele RSS-AbonnentInnen herüberretten…
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Asymmetrische Kommunikation

Seit einigen Tagen tobt eine im kleinen, sozialwissenschaftlichen Bereich vielbeachtete Diskussion um den Berliner Politologie-Professor Herfried Münkler, vielmehr aber um einige seiner Studentinnen und Studenten, die auf einem anonym geführten Blog seine Vorlesung zu Politischer Theorie und Ideengeschichte kritisch begleiten und, ihrer Meinung nach, sexistische und rassistische Tendenzen darin aufzeigen, subsummiert unter dem Begriff des…
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Diez, das Zeugenhaus und die Deutschen

Für gewöhnlich lese ich die Kolumne „Der Kritiker“ von Georg Diez, die bei Spiegel Online erscheint, sehr gerne. Oft verstehe ich überhaupt nichts vom Thema, denn Theater und Literatur sind mir in ihrem deutschen Alltagsbetrieb häufig fremd, aber irgendetwas an guten Gedanken kann ich dort eigentlich immer mitnehmen. Umso irritierter bin ich über die Kritik…
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Funde (5): Berlin

Uns grauste vor dieser Kultur, wir versuchten es auf viele Weise, aber außer den Museen war nichts, aber auch garnichts da, das uns die Leiden, die man in einer großen Stadt zu erdulden hat, wert schien. Ach, und die Berliner Cafes, alle diese Lokale. Ich sah immer und überall nur Spießbürger oder Verrückte, aber trostlos…
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Alles laut im Nahen Osten

Ohne Projektionen wäre die Menschheit ziemlich aufgeschmissen. Gerade wir Historiker sind stolz auf unsere Empirie, auf unser Ansehen von Quelle und Sachverhalt, aber uns ist hoffentlich klar, dass wir immer Projektionen verwenden. Der Nahostkonflikt ist die große historische, politische und weltanschauliche Projektion unserer Zeit, durch die wir nicht nur diese regionale Problematik, sondern auch uns…
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Überrest der Woche (1): Hamburg-Amerika Linie

Nach der überaus freundlichen Resonanz (in Äußerungen und Klickzahlen) auf die in der letzten Woche veröffentlichten Flugblätter des Zweiten Weltkriegs möchte ich daraus gerne eine Reihe machen. Mir liegen aus besagter Kommode wie auch dem reichhaltigen Nachlass meiner Familie viele papierene Überbleibsel aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor, die ich, ob politikhistorisch oder alltagsgeschichtlich, gerne…
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Familiäre Überreste

Es ist eine Geschichte, wie sie so oder ähnlich in fast jeder Familie vorkommt: Ein älterer Verwandter stirbt, bei der Auflösung des Haushaltes kommt es zu überraschenden Entdeckungen. So auch im Fall, um den es hier gehen soll. Nachdem meine Oma vor etwas über zwei Jahren starb, wurden ihre Möbel, ihre vielen, vielen Bücher und alles…
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#seeschlachtplag zu und alle Fragen…

Der Verlag C.H. Beck, der ohne den Vornamen „altehrwürdig“ so selten auskommt wie weiland Mehdorn ohne „Bahnchef“ hat eine Pressemitteilung herausgegeben (PDF), aus der ein pofallascher Wunsch nach Beendigung der Dinge spricht. Aber, wenn schon die Überschrift arg bemüht  Brecht zitiert, bleiben Fragen offen. Dementsprechend hier Gedankenfragmente Teil III zu #seeschlachtplag: 1. Arne Janning hat…
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#seeschlachtplag II

Zwischendurch, wenn ich gerade kein Kind zu betreuen habe und die Dissertationsmotivation eine Delle erleidet, nehme ich mir seit Mittwoch den (schönen) Druck der Rader-Karsten-Seeschlachten zur Hand und gucke, ob mir Textübernahmen auffallen. Zuvorderst: Viele sind es bislang nicht, und die meisten würde ich jedem meiner Studierenden mit einem zugedrückten Auge durchgehen lassen. Ein paar andere…
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