Studentenbewegung

Morgen fahre ich mal wieder nach Wesel, meine Mutter und ein paar Freunde besuchen. Gegen 10 Uhr gehts los mit dem Rheinexpress in Richtung Haltepunkt Wesel Feldmark, denn dort hält der Zug endlich wieder – auch wenn man zum Aussteigen einen mittleren Fallschirm braucht, da der Bahnsteig nicht mal im geringsten an die Waggonhöhe angeglichen ist.

Um 18 Uhr geht es dann zum Deichhaus Wesel, der wohl einzigen Kneipe im Landkreis, die auch die zweite Bundesliga überträgt und somit auch die Knallerbegegnung des weltbesten FC gegen einen der besseren Clubs generell, St. Pauli. Nils wird mitkommen, da freue ich mich. Ansonsten hoffe ich auf viele Fotos, einige Begegnungen und vielleicht ein bisschen Karneval. Meine BahnCard25 ist Weihnachten ausgelaufen, daher zahle ich nun die abstruse Summe von 17€ für eine Fahrt von Leverkusen (Ende des Semesterticketgebiets) bis nach Wesel, doch auch das wird vielleicht bald der Vergangenheit angehören: Morgen stimmt das Bonner Studentenparlament über die Einführung des NRW-Tickets ab, das in der studentischen Urabstimmung eine Mehrheit erreichte, die erforderliche Wahlbeteiligung allerdings verfehlte. Eine Probeabstimmung sprach sich für das Ticket aus, jetzt muss das nur noch rechtskräftig werden. Bis dahin bleibt es, sich einerseits über die Linksfraktionen des StuPas zu ärgern, die alles verpeilen was verpeilbar ist, zum anderen den RCDS zu verachten für seine leider überaus aktuelle, andererseits elend polemische Berichterstattung.

Bis dahin bleibt nur zu sagen: Oh Gott, habe ich Sweet Dreams zu schnell gespielt.

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Flashback: She hates me

Es hat tatsächlich geklappt: Die alte Festplatte ist gesichert (meine Güte, wieviele Pornos hat ein Oberstufenschüler?), die Abiband-Aufnahme auch. Ab jetzt gibt es, wenn mir langweilig ist, kurze Ausschnitte. Ich bin die Antirhythmusmaschine am Schlagzeug, der mit den langen Haaren und ohne Bart. Ojemine.

Das Video stammt von unserer Abitur-DVD, ich habe es mit dem notdürftig gemasterten Mitschnitt vom Mischpult unterlegt.


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Das Formatieren der Anderen

Es dauert noch. Sicherungskopien ziehen dauerte länger als gedacht, und jetzt muss ich noch wegen FAT/NTFS-Komplikationen diverse DVD-Images in 500MB-Teile shreddern. Juhu.

Digitale Vergangenheitsbewältigung

Heute ist es mal wieder so weit: Ich putze meine Festplatte. Soll heißen: Alles was wichtig ist kommt auf die Externe, dann wird formatiert. Mir wurde mal gesagt, dass das eine veraltete, archaische Methode ist, aber das ist mir egal. Erstens habe ich scheinbar unlösbare Soundkartentreiberprobleme, die mir die Arbeit für die Universität nahezu unmöglich machen, und zweitens macht es unglaublich viel Spaß, Daten zu sichern. Denn ich bin keiner von den Menschen, die alles sauber sortieren, die alle Spiele nach Herstellern sortiert auf der Spiele-Partition, alle Videos im Videoordner und alle Dokumente nach Relevanz sortiert in den Eigenen Dateien haben. Ich habe derzeit drei Partitionen, und immer wenn eine zu voll ist, kommen neue Daten halt auf eine andere. So habe ich mittlerweile auf allen drei Partitionen “Programme”-Ordner, weil VST-Plugins doch auch mal größer sein können, als ich das für die Windows-Partition eingeplant habe.

Und Fotos erst, Fotos. So eine 1GB-Speicherkarte will auch mal irgendwohin. Und wer wäre ich, nicht gelungene Fotos zu löschen? Und wo kommen eigentlich meine eMails von Outlook hin? Und was für merkwürdige MP3s wurden mir da vor einem Jahr in diesem oder jenem Blog empfohlen, die ich bisher nie angehört habe? Spaßige Sache, das. 40 GB habe ich schon drüben.

Am meisten bin ich aber auf etwas anderes gespannt: Auf dem Schreibtisch liegt die erste Festplatte meines Lebens. Sensationelle 1 GB Speicherkapazität, im Sommer 1997 in einem Vobis-Komplett-PC gekommen, um 2002 herum dann nur noch als Backupfestplatte für meinen eigenen Rechner (Pentium II 266 MHz, 256 MB Ram) genutzt – als ich dann meinen jetztigen Rechner bekam, schloss ich sie an und zerschoss mir damit sofort mein mühsam aufgesetztes Betriebssystem. Seitdem habe ich mich nicht getraut sie anzuschließen, jetzt werde ich das machen. Meiner Erinnerung nach müssten da ideell unschätzbare Werte drauf sein, unter anderem der Mitschnitt meiner Abi-Band beim Konzert in der Weseler Niederrheinhalle. Wenn das klappt, wird es demnächst sicher hier zu hören sein.

Nun denn, das Backup ist fast fertig, wünscht mir Glück dass ich heute abend schon wieder online bin.

Fotos

Jetzt wieder hier. Erstmal täglich, später wahrscheinlich unregelmäßiger. Freue mich über Leser.

10×15 Standardpapier

Technikfrage

Ich würde gerne wieder richtig Fotos veröffentlichen. Gibt es ein (funktionierendes) Plugin, mit dem ich jeweils das letzthochgeladene Flickr-Bild meines Accounts hier anzeigen lassen kann? Ich habe FlickrRSS probiert, bekomme da aber nur Codesalat ausgegeben. Oder doch wieder Pixelpost installieren?